Gefahrenquellen für Möbelstücke

Nicht nur klebrige Kinderhände und ruppige Haustiere gefährden unsere Möbel, es lauern auch Gefahren von ganz anderen Seiten - an einige würden Sie nicht mal denken!  

Wie Sie dennoch erheblich Einfluss auf die Langlebigkeit Ihrer Möbelstücke nehmen können und welche Gefahrenqullen Sie unbedingt vermeiden sollten (und ganz einfach können!), erfahren Sie hier. 
 
 

Das mag Ihr Möbel gar nicht:    
 

  • Bestimmungsgemäße Verwendung:
    Jedes Möbel wird für einen bestimmten, genau definierten Einsatzbereich konzipiert und konstruiert. Konkret heißt das, benutzen Sie Ihr Möbel nur im Wohnbereich, eine Verwendung im Außen- oder Objektbereich ist nicht vorgesehen. Falls Sie besondere Anforderungen an ein Möbelstück stellen so klären Sie dies bitte im Voraus mit Ihrem Einrichtungsberater. 
     
  • Licht:
    Die enorme Kraft der Sonneneinstrahlung wir häufig unterschätzt und Sie bewirkt im Laufe der Zeit bei fast allen Materialen Veränderungen. Gerade sehr naturbelassene und natürlich verarbeitete Möbel reagieren empfindlicher auf Sonnenlicht, da Ihnen die Schutzschicht aus z.B. Öl, Lack oder Wachs fehlt. Eine Veränderung der Farbe und Struktur bei Stoff, Leder, Holz, Stein und sonstigen Oberflächen sind normal, warentypisch und unvermeidlich.
     
  • Klima:
    Für unsere Gesundheit im Allgemeinen und für Asthmatiker und Allergiker im speziellen ist eine Temperatur von 18° bis 21° und eine relative Luftfeuchtigkeit von 45% bis 55% ratsam. So lautet die Empfehlung von Medizin und Wissenschaft. Natürlich reagieren nicht nur wir Menschen sondern auch Ihre Möbel auf Temperatur und Luftfeuchtigkeit, gerade Massivholzmöbel sind hiervon besonders betroffen. Massivholz nimmt aus der Luft Feuchtigkeit auf und gibt sie bei Trockenheit wieder am die Umgebung ab, somit trägt es direkt zu einem gesunden Wohnklima bei. Allerdings sollte dabei beachtet werden, dass das Holz hierbei arbeitet, dass heißt es dehnt, verwindet oder dreht sich.
     
  • Trockenheit:
    Gerade in den Wintermonaten, wenn durch starkes heizen die Luft trocken ist können sich synthetische Polstermaterialien und Teppichböden unangenehm elektrostatisch aufladen. Hierbei handelt es sich fast nie um Materialfehler, Auslöser ist vielmehr fast immer die zu trockene Luft. Das Phänomen verschindet sobald die Luftfeuchtigkeit wieder steigt von selbst.
     
  • Feuchtigkeit:
    Eine zu hohe Feuchtigkeit begünstigt die Bildung von Stockflecken und Schimmelpilz. Häufig kann man die in Neubauten beobachten die zu früh bezogen werden, z.B. wenn Schränke vor feuchten Wänden aufgebaut werden. Ggf. sollten Sie mit Ihrem Vermieter sprechen und sich bestätigen lassen dass die Bausubtanz bei Übergabe uneingeschränkt nutzbar ist. Bei empfindlichen Menschen kann Schimmelpilz zu Allergien und Infektionen führen.
     
  • Elektrostatische Aufladung:
    Der Hauptgrund für Elektrostatische Aufladungen ist hängt fast immer mit zu trockener Luft, speziell in den Wintermonaten, zusammen. Aber auch andere Dinge begünstigen das Aufladen der Möbel: Synthetische Materialien generell z.B. Fußböden, Laminate, Textilien und Kleidung, lackierte oder beschichtete Oberflächen von Möbeln, verschiedene Materialien bei Schuhen, Bausubstanzen, Wandbeschaffenheiten (z.B. Latex Anstriche), Belüftung der Räume und persönliche Empfindsamkeiten. Die Oberflächen können im Zusammenhang mit Reibung zu elektrischen Entladungen führen sobald sie berührt werden.

    Um dem vorzubeugen, ist es am wirksamsten die empfohlenen Richtwerte von 45% bis 55% für die Luftfeuchtigkeit und 18° bis 23° für die Raumtemperatur einzuhalten. Das heißt um schnell Abhilfe zu schaffen sollte man entweder Stosslüften oder auch die Möbel bzw. Polstermöbel feucht abwischen. Natürlich können auch Grünpflanzen dazu betragen die Luftfeuchtigkeit zu erhöhen oder ein Luftbefeuchter. Da überwiegende synthetische Materialien nicht natürlich leitfähig sind gibt es jedoch keinen 100%igen Schutz vor elektrostatischen Aufladungen.
     
  • Empfindlichkeiten: 
    Dass Dunkle bzw. gemusterte Bezüge grundsätzlich weniger empfindlich als helle bzw. einfarbige Bezüge sind ist allgemein bekannt. Auch eventuell vorgenommene Fleckschutzimprägnierungen ändern an diesem Sachverhalt nichts. Das gleiche gilt für naturbelassene Produkte.
     
  • Abfärbungen:
    Nicht farbechte Textilen, d.h. Jeans aber auch T-Shirts, können auf hellen oder unifarbigen Bezugsmaterialien abfärben. Bei den meisten Stoffen kann eine solche Anfärbung nur schlecht oder gar nicht entfernt werden, auch bei gedeckten Leder geht es nur im Anfangsstadium. Den Möbelstoffen bzw. Ledern kann hierbei kein Vorwurf gemacht werden, der Verursacher ist einzig und alleine das nicht farbechte Material. Aus diesem Grund sind mittlerweile einige Jeans sogar schon mit Warnhinweisen bzgl. des Abfärbens versehen!
              
  • Überbelastung:
    Die Belastbarkeit von Armlehnen, Funktionsteilen, Fußstützen, usw. ist begrenzt. Meist liegt sie etwa zwischen 20 kg und maximal 35 kg. Sie sind deshalb keinesfalls zum Sitzen mit dem vollen Körpergewicht geeignet. Für schwerere Personen bieten einige Hersteller verstärkte Gestelle und Polsterungen an, oder auch spezielle tragfähigere Modelle. Fragen Sie Ihre Einrichtungsberater.
     
  • Aufstellung:
    Dass Kastenmöbel gerade aufgestellt und ausgerichtet werden müssen ist klar, das gleiche gilt jedoch auch für Polstermöbel! Durch Unebenheiten (z.B. teilweises auf den Teppich stellen) können sich die Gestelle verziehen bzw. verwinden und es kann zu Folgeschäden kommen, z.B. Knarz- oder Qiuetschgeräusche.
     

Vielen der Produkte die Sie bei uns kaufen können liegt bei Auslieferung ein Produktpass bei. In diesem Produktpass finden Sie zu vielen der vorgenannten Themen weitere hilfreiche Informationen. Sollten noch Fragen offen geblieben sein sprechen Sie uns jederzeit gerne an!  
 

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